Netphen, die Stadt der Dörfer – Besuch in Eckmannshausen

Herzlich willkommen hieß Ortsbürgermeister Andreas Kringe die zehnköpfige Delegation der Netphener SPD-Fraktion, um ihnen seinen Ort zu zeigen. Kringe konnte manches Gelungene zeigen, jedoch auch einige Problempunkte aufzeigen, für die er eine Lösung anstrebt und um Unterstützung bat. Der Rundgang begann am zukünftigen Dorfplatz, wo bereits Baufortschritte zu sehen sind. Die IKEK-Maßnahme wird größtenteils vom Land gefördert, jedoch müssen die Eckmannshäuser auch einiges an Eigenleistung und eigenen Geldmitteln aufbringen.

Dann zeigte Kringe der Fraktion die seiner Meinung nach zu schnell gestellten Ampelphasen an den Überwegen über die beiden viel befahrenen Landstraßen. Kinder, Senioren und Mütter mit Kinderwagen hätten zu wenig Zeit zum Überqueren. Danach überzeugte er die Fraktion von der Notwendigkeit, die maroden Geländer am Dreisbach zu erneuern. Der Landesbetrieb Straßen hat bereits Zusagen gemacht.

Anschließend ging es bergauf zum Friedhof. Der Ortsbürgermeister fordert seit langem den Ausbau von Ausweichbuchten an dem schmalen und unübersichtlichen Weg zum Friedhof. Für „kleines Geld“ könnten die Ausweichbuchten hergestellt werden. Die Fraktion versprach, ihn bei diesem Anliegen zu unterstützen.

Nächste Station war die Schule: Der geteerte Schulhof entspricht nach Meinung des Fraktionsvorsitzenden Manfred Heinz nicht mehr einer modernen Schule mit Übermittagsbetreuung. Die Fraktion ist stolz darauf, die Eltern und den Förderverein bei den Maßnahmen für neue Schultoiletten, neue Fenster und neue Eingangstüren unterstützt zu haben. Es folgt jetzt die Erneuerung der Aussenfassade und im nächsten Jahr die Ausstattung mit WLAN. Die Fraktion will sich weiter massiv für einen verbesserten Brandschutz, u.a. mit zweitem Fluchtweg, einsetzen.

Herr Wegener vom Bürgerverein informierte die Fraktion anschließend im Bürgerhaus über die ehrenamtliche Arbeit des Bürgervereins. Das Bürgerhaus glänzt mit einem erneuerten Außenanstrich, gefördert durch die Projektmittel der Stadt aus Sparkassenüberschüssen. Den Schlusspunkt setzte Reinhold Weber, langjähriger Vorsitzender des SV Eckmannshausen 1910/79. Er konnte von einem erfolgreichen Verein berichten, mit einer guten Jugendarbeit und viel ehrenamtlichem Engagement. Auch hier werden Renovierungen mit Projektmitteln aus Sparkassenüberschüssen vorgenommen.

Fazit der Fraktion: „Netphen ist eine Stadt der Dörfer. So wie wir die Schwerpunktsetzung in den Siedlungsschwerpunkten unterstützen, so sehr halten wir die Schaffung von Attraktivität in jedem Dorf für wichtig, damit das soziale Leben vor Ort gelingen kann. Die Stadt kann sich glücklich schätzen, dass sie von sehr vielen Ehrenamtlichen unterstützt wird.“

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.